Schöne Ferien und eine angenehme Urlaubszeit

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Insektenwiesen für Bergkamener Kreisverkehre

11.07.2019 Heute entscheidet der Rat der Stadt Bergkamen über Insektenwiesen für die Bergkamener Kreisverkehre. Hier findet ihr unseren vollständigen Antragstext:

 

Antrag:

Der Rat der Stadt Bergkamen beauftragt die Verwaltung, die Bergkamener Kreisverkehre attraktiv und ansprechend zu bepflanzen. Dabei soll eine Bepflanzung gewählt werden, die einem natürlichen Lebensraum für Insekten, wie zum Beispiel Bienen und Schmetterlinge, entspricht.

Für diejenigen Kreisverkehre in Bergkamen, die vom Kreis Unna als zuständiger Straßenbaulastträger bewirtschaftet werden, sollte die Verwaltung die Aufforderung an den Kreis Unna weitergeben.

 

 

Begründung:

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte sind zahlreiche Bergkamener Kreuzungen zu Kreisverkehren ausgebaut worden. Für die zumeist naturnah gestalteten Innenflächen der Kreisverkehre fordern wir eine attraktive, gepflegte und zugleich für Insekten ansprechende Bepflanzung.

 

An vielen Stellen werden die Innenflächen der Kreisverkehre simpel bepflanzt und eher sporadisch gepflegt.

 

Medien berichten zunehmend über den wissenschaftlich nachgewiesenen Rückgang der Insektenfauna. Allein mehr als die Hälfte der verschiedenen 560 in Deutschland lebenden Wildbienenarten ist laut BUND vom Aussterben bedroht. Dabei sind Tiere, Pflanzen und Menschen auf Insekten angewiesen. Fast 90 Prozent aller Pflanzen sind für ihre Fortpflanzung zumindest teilweise auf Insekten angewiesen, darunter auch für die menschliche Ernährung wichtige Nutzpflanzen. Weiter bilden Insekten die Nahrungsgrundlage zahlreicher Tiere und sind aus einem funktionierenden Ökosystem nicht wegzudenken.

 

Allein vor diesem Hintergrund gilt es unseres Erachtens Wiesen und Weiden als eine bunte Oase der Artenvielfalt zu erhalten und anzulegen.

Wir möchten an dieser Stelle nicht nur alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, Ihren Garten oder Ihren Balkon, Ihre Straße oder Ihre Gemeinde bienenfreundlich zu machen.

 

Vielmehr sollte die Stadt Bergkamen hier mit gutem Beispiel vorangehen. Konkret fordert der Rat der Stadt Bergkamen daher die Verwaltung auf, die Innenflächen der Kreisverkehre als bunte Oasen für Insekten anzulegen und als solche zu pflegen. Für diejenigen Kreisverkehre in Bergkamen, die vom Kreis Unna bewirtschaftet werden, sollte die Verwaltung die Aufforderung an den Kreis Unna weitergeben.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Bernd Schäfer

Vorsitzender der SPD-Fraktion

BUND-Anregung zur zukünftigen Verhinderung von Schotter- und Kiesgärten wird von der SPD unterstützt

02.07.2019 Der BUND – Ortsgruppe Bergkamen – hat sich mit einer Einwohneranregung an den Rat der Stadt Bergkamen gewandt. Die Einwohneranregung bezieht sich auf die zunehmende Versiegelung durch Schotter- und Kiesgärten auch in Bergkamen und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf Mikro- und Stadtklima sowie Insekten- und Vogelfauna. Mit der Einwohneranregung verfolgt die BUND-Ortsgruppe das Ziel, in zukünftige Bebauungspläne eine Festsetzung aufzunehmen, wonach Garten- und Vorgartenflächen nicht überwiegend mit Schotter oder Kies bedeckt werden dürfen.

Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktkion unterstützen diese Anregung ausdrücklich. Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer und Uwe Reichelt (Sprecher im zuständigen Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr) konnten sich in einem Informationsgespräch mit der Antragstellerin Frau Lippert, Sprecherin der Ortsgruppe Bergkamen, über die Hintergründe für den Antrag ausführlich informieren:

  • Nicht nur bei den heißen Temperaturen der vergangenen Tage sind die positiven Auswirkungen von natürlich gestalteten Flächen deutlich zu spüren. Der BUND macht deutlich, dass mit Erde bedeckte Flächen temperaturausgleichend wirken, weil sie Feuchtigkeit nur langsam verdunsten lassen und dabei für Kühlung sorgen. Bepflanzte oder mit Rasen bedeckte Flächen verstärken diesen positiven Effekt. Für die Zukunft gilt es daher, innerstädtische „Hitzeinseln“ zu verhindern, wo möglich.
  • Zudem wirken sich Steingärten laut BUND äußerst ungünstig auf Insekten und Vogelfauna aus.

Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik befürwortet die SPD-Fraktion die Anregung der BUND Ortsgruppe und regt für zukünftige Bebauungspläne Regelungen an, welche eine vollständige Versiegelung von (Vor-)gartenflächen durch Schotter- und Kiesgärten verhindern.

„Einige nehmen wohl an, ein Steingarten bedeute, einmal angelegt, weniger Pflegeaufwand. Hier werden wir die Verwaltung bitten, für bestehende Baugebiete und unbeplante Bereiche eine beratende Rolle einzunehmen und auch Alternativen zu Stein- Schotter- und Kiesgärten zu erarbeiten. Dies könnte zum Beispiel mit Hilfe einer Broschüre, in welcher Anregungen und Informationen zur alternativen Gartengestaltung zusammenzustellt werden, erfolgen. Diese könnten dann bereits mit dem Bauantrag herausgegeben oder auch gezielt in Bergkamen verteilt werden“, so Bernd Schäfer und Uwe Reichelt.

Vögel gegen Eichenprozessionsspinner einsetzen

28.06.2019 In der niederländischen Gemeinde Groesbeek wird der Eichenprozessionsspinner laut Medienberichten erfolgreich durch Ansiedlung naütrlicher Fressfeinde bekämpft. Wir möchten das genau wissen und haben daher die Verwaltung aufgefordert, diese Option auch für Bergkamen zu prüfen. Heute hat die örtliche SPD-Ratsfraktion einen entsprechenden Prüfauftrag bei Bürgermeister Roland Schäfer eingereicht mit dem Ziel, diesen am 09.07.2019 im Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr und am 11.07.2019 im Rat der Stadt Bergkamen zu beraten.

 

Antragstext:

Der Rat der Stadt Bergkamen beauftragt die Verwaltung, sich über die Wirksamkeit der Methode zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner der Stadt Groesbeek (NL) zu informieren. Sofern sich diese Methode als probate Alternative zur natürlichen Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern herausstellt, wird die Verwaltung auf dieser Grundlage einen Maßnahmenplan zur natürlichen Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner erarbeiten und anwenden.

  

Begründung:

Aktuell sind in Bergkamen zahlreiche Bäume vom Eichenprozessionsspinner befallen. Täglich werden der Stadtverwaltung weitere Nester gemeldet. Aufgrund der Gesundheitsgefährdung durch die giftigen Haare der Raupen sind weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, betroffene Bereiche zu meiden, keinesfalls die Raupen zu berühren und angemessenen Abstand zu den Nestern zu halten.

Die Stadtverwaltung arbeitet mit großem Aufwand daran, die Nester und Raupen zu entfernen. Gleichwohl macht die enorme Ausbreitung der Raupen im Stadtgebiet einen vollkommenen Schutz unmöglich.

In der niederländischen Stadt Groesbeek geht man das Problem nun mit Unterstützung der Natur an. Dort wurden bereits im Frühjahr Nistkästen an Eichenbäumen aufgehängt mit dem Ziel, Rotkehlen, Blau- und Kohlmeisen anzusiedeln, die die Raupen fressen. Der überregionalen Berichterstattung ist zu entnehmen, dass der Versuch der Niederländer erfolgreich verlaufen ist und die Verbreitung des Eichenprozessions-spinners in dem Versuchsbereich gestoppt werden konnte.

Da auch in den kommenden Jahren mit einer zunehmenden Ausbreitung der Eichenprozessionsspinner zu rechnen ist, müssen wir uns mit wirksamen Strategien zur Beseitigung – insbesondere in bewohnten Gebieten – auseinandersetzen. Dabei ist eine umweltfreundliche und natürliche Methode in jedem Fall zu unterstützen.

 

Infoveranstaltung im Treffpunkt: Wohnen in Bergkamen

24.06.2019 Heute fand unter dem Titel „Wohnen in Bergkamen – Bezahlbar.Bedarfsgerecht.Machen.“ eine öffentliche Diskussionsveranstaltung im Treffpunkt statt. Organisiert wurde sie von der Landtagsfraktion NRW und der SPD-Fraktion vor Ort. Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer und der heimische Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß machten deutlich, dass vor Ort auf eine gemeinwohlorientierte, soziale und nachhaltige Wohnungspolitik gesetzt wird. Sie freuten sich über die trotz hochsommerlicher Temperaturen gute Resonanz bei der Veranstaltung. Ganz besonders begrüßten sie die Diskussionsteinehmer auf dem Podium: Christine Busch (Beigeordnete und Sozialdezernentin der Stadt Bergkamen), Carsten Löcker (MdL und Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW), Jan Wandschneider (Wohnraumakquise und Öffentlichkeitsarbeit, Caritasverband für den Kreis Unna e.V.) und Andreas Zaremba (Vorstandsvorsitzender Bauverein zu Lünen).

 

Der gewählte Themenschwerpunkt bot eine jede Menge Diskussionsstoff. Dabei ging es nicht nur darum, wie sich langfristig ausreichender, bedarfsgerechter und für breite Bevölkerungsschichten bezahlbarer Wohnraum in Bergkamen sicherstellen lässt. Einig waren alle Diskussionsteilnehmer darin, dass für eine zukünftige Stadtentwicklungspolitik veränderte Bedarfe und Ansprüche an das Wohnen eine große Rolle spielen. In seinem Resümee machte Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer deutlich, dass auch in Zukunft angenehmes Wohnen und eine gute Lebensqualität durch eine kluge Stadtentwicklungspolitik sicherzustellen sind.

Andre Rocholl als Stadtverbandsvorsitzender bestätigt

13.06.2019 Insgesamt 63 Delegierte aus 5 Bergkamener SPD-Ortsvereinen versammelten sich heute im Treffpunkt, um einen neuen Stadtverbandsvorstand zu wählen. Der amtierende Vorsitzende Andre Rocholl wurde mit breiter Mehrheit als Vorsitzender bestätigt. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurden Linda Römke-Krumme und Dieter Mittmann als stellv. Vorsitzende, Sebastian Kulok als Schatzmeister sowie Dagmar Henn, Britigitte Matiak, Susanne Turk, Rüdiger Weiß und Monika Wernau als Beiseitzer.

Der Vorstand um Andre Rocholl blickt mit großer Zuversicht auf die vor ihm liegenden Aufgaben und die Vorbereitung der Kommunalwahl im Jahr 2020.

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2019!

Die Bergkamener SPD wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt frohe Weihnachten und alles Gute, vor allem Gesundheit und Erfolg, für das neue Jahr 2019!

 

Andre Rocholl

Stadtverbandsvorsitzender

 

Bernd Schäfer

Fraktionsvorsitzender

Asphalt für neue Radwege verwenden

22.11.2018. In der Ratssitzung heute haben wir uns dafür ausgesprochen, bei der Erneuerung und dem Neubau von Radwegen Asphalt als Oberflächenmaterial zu verwenden. Die Entscheidung bezieht sich dabei zunächst auf die stadteigenen Radwege. Bei Radwegen in der Verantwortung Dritter (wie zum Beispiel ehemalige Bahntrassen und die Radwege am Datteln-Hamm-Kanal) soll diese Anregung an den jeweiligen Baulastträger weitergegeben werden.

Unserer Ansicht nach stellen die sogenannten wassergebundenen Wegedecken (Schotter) – je nach Witterung – keine optimale Lösung dar. Eine Asphaltierung von Radwegen würde Risiken für Stürze und Verschmutzungen deutlich minimieren und ein sichereres Fahren ermöglichen.

Die Asphaltierung ermöglicht zudem eine ganzjährige Befahrung von Radwegen. Sie sorgt für eine Erhöhung des Fahrkomforts insgesamt und ist damit geeignet, die Akzeptanz für die Benutzung von Fahrradwegen deutlich zu erhöhen.

Bergkamener Vereine langfristig unterstützen

11.10.2018. Heute hat der Rat der Stadt Bergkamen auf unsere Initiative hin die Verwaltung damit beauftragt, den Bedarf an Veranstaltungsräumen im gesamten Stadtgebiet zu erfassen und langfristig geeignete Räumlichkeiten für Vereine und Institutionen in den einzelnen Ortsteilen vorzuhalten.

 

In den vergangenen Jahren musste in vielen Städten und Gemeinden, aber auch bei uns in Bergkamen ein Wegbrechen ehemaliger Traditionskneipen und –gaststätten festgestellt werden. Früher wurden diese privat betriebenen Räumlichkeiten von Bergkamener Vereinen, Verbänden und Institutionen gerne in Anspruch genommen, um z.B. Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen usw. durchzuführen. Das soziale Miteinander wurde auch dort gelebt.

Nun gilt es, mögliche Engpässe von vornherein zu vermeiden.

 

Ganz konkret erwarten wir, dass beim geplanten Umbau des Stadtmuseums in Oberaden die Möglichkeit der multifunktionalen Nutzung des dort vorgesehenen Veranstaltungsraums geprüft wird.

 

Wichtig für die Bürgerinnen und Bürger in Bergkamen ist eine Übersicht der im Stadtgebiet vorhandenen Räumlichkeiten auf der Internetseite der Stadt Bergkamen. Erfasst werden sollen sämtliche privaten und öffentlichen Veranstaltungsräume mitsamt Nennung der jeweils verantwortlichen Ansprechpartner.

Schöne Ferien!

Wir wünschen gute Erholung, viel Freude, reichlich Spaß und eine tolle Ferienzeit!