Kommunalwahl 2014

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Handlungsrahmen des SPD Stadtverbandes Bergkamen
für die kommunalpolitische Periode 2014 – 2020

wahlprogramm2014-titelSehr geehrte Damen und Herren, liebe Wählerinnen und Wähler,

seit Gründung der Stadt Bergkamen im Jahr 1966 trägt die SPD die politische Verantwortung für unsere Stadt. In der Zeit haben wir viel für Bergkamen erreicht. Tiefgreifende Veränderungen und Strukturbrüche, etwa der Wegfall des Bergbaus und die demografische Entwicklung, haben seitdem unser Handeln bestimmt. Und das wird auch zukünftig so sein.

Anpacken. Für Bergkamen.

Die Lebensverhältnisse in einer Gesellschaft und die Bedürfnisse des Einzelnen ändern sich stetig und rasant. Dabei war und ist es uns immer wichtig, uns von Veränderungen nicht lähmen zu lassen. Veränderungen mögen für manche unkalkulierbar erscheinen, vielleicht sogar Gefühle von Unsicherheit und die Angst zu Scheitern wecken. Wir begreifen Veränderungen jedoch immer als Chance zur Verbesserung.

Und diese Verbesserungen gelten für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt – gleich welcher Lebensphase, Herkunft oder Religion! Um Verbesserungen auch tatsächlich zu erreichen, setzen wir auf einen aktiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Unsere Nähe zu den Menschen in Bergkamen ist grundsätzlicher Bestandteil unseres Planens und Handelns.

Nur durch Nähe zu Ihnen erkennen wir Ihre Sorgen, Nöte und Bedürfnisse und können erfolgreiche Lösungen anbieten.

So haben wir geholfen, Bergkamen heute mehr denn je zu einer Stadt zu machen, in der es sich lohnt zu arbeiten, zu wohnen und zu leben!

Im Folgenden finden Sie nun die Fortschreibung des kommunalpolitischen Handlungsrahmens des SPD-Stadtverbandes Bergkamen für die kommende Wahlperiode 2014 – 2020. Hier stellen wir ganz bewusst das bisher mit uns Erreichte und die Ziele gegenüber, für die wir uns politisch einsetzen und die wir weiterhin aktiv anpacken wollen. Um diese Ziele umsetzen zu können, bitten wir Sie am 25. Mai 2014 um Ihre Unterstützung und Ihren Auftrag.

Es grüßt Sie
Bernd Schäfer, SPD Stadtverband


Inhaltsverzeichnis

  1. Eine Stadt für alle
  2. Wirtschaft und Arbeitsmarkt
  3. Zentrenentwicklung, Einzelhandel und Nahversorgung
  4. Wohnungsmarkt
  5. Öffentliche Sicherheit und Ordnung
  6. Verkehrswege und ÖPNV
  7. Energieversorgung und Klimaschutz
  8. Finanzen und Beteiligungen
  9. Eigenentwicklung der Stadt
  10. Schule
  11. Volkshochschule
  12. Sport
  13. Familie und Soziales
  14. Kinder und Jugend
  15. Seniorinnen und Senioren
  16. Integration
  17. Bürgerschaftliches Engagement
  18. Kultur
  19. Freizeiteinrichtungen und Naturerlebnisse

1. Eine Stadt für alle

Entwicklung stärken, Bestände schützen

Wir wollen das gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gesetzte Ziel einer multifunktionalen Stadt umsetzen. Neben der nachhaltigen Bereitstellung von Wohnbauflächen gehört hierzu auch die Schaffung weiterer gewerblicher Bauflächen zur Bewältigung des Strukturwandels und ein gesichertes Angebot an medizinischer Versorgung.

Wir haben erreicht …

  • Erarbeitung von Zielen und Leitbildern für die künftige Stadtentwicklung gemeinsam mit der Bürgerschaft durch Werkstattverfahren zur Aufstellung des Flächennutzungsplanes.
  • Bildung der Grundlage für die nachhaltige Entwicklung einer multifunktionalen Stadt.
  • Sicherung einer Landesförderung in Höhe von 10,6 Millionen Euro für die Realisierung der Wasserstadt Aden. Baubeginn
  • ist bereits in diesem Jahr.
  • Erhalt von Stadtstruktur und Freiräumen durch Bestandsentwicklung und Abkehr vom Flächenwachstum.
  • Wahrung von Landschaftsräumen und Bergkamen als Stadt der kurzen Wege.

Unsere Ziele …

  • Sicherung und Weiterentwicklung von Einrichtungen für Bildung, Kultur und Erholung.
  • Erhalt von Freiraumstrukturen und Schutz hochwertiger Landschaftsräume.
  • Erzielung eines Entwicklungsschubes für die Stadt Bergkamen und die Region durch erfolgreiche Umsetzung des
  • Städtebauprojektes Wasserstadt Aden. Abschluss des rechtlichen Planverfahrens und Beginn der Arbeiten noch im Jahr
  • 2014. Bereitstellung des Geländes für private Bauherren und Investoren in 2017.
  • Stärkung Bergkamens als attraktiven Standort für Haus und Facharztpraxen im Schulterschluss mit den Ärztinnen und Ärzten vor Ort.

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2. Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Wachstum im strukturellen Wandel

Um Bergkamen in eine multifunktionale Stadt zu verwandeln, ist die Ansiedlung neuer Unternehmen und Branchen bei gleichzeitiger Unterstützung der alteingesessenen Betriebe wichtig. So können bestehende Arbeitsplätze gesichert und nachhaltig neue geschaffen werden.

Wir haben erreicht …

  • Nachhaltige positive Unterstützung des Strukturwandels und Schaffung von Arbeitsplätzen in erheblichem Umfang durch die erfolgreiche Vermarktung des ersten Bauabschnittes des Logistikparks A 2.
  • Hilfe bei der Umwandlung einer bergbau- und chemiegeprägten Wirtschaftsstruktur zu einem breiten Unternehmensspektrum durch Ansiedlung zahlreicher kleinerer und mittlerer Gewerbebetriebe.
  • Stärkung des Chemiestandortes Bergkamen durch den Übergang von der Schering AG hin zu Bayer Healthcare und Investitionen des Unternehmens an diesem Standort.
  • Erfolgreiche Kombination von gewerblicher Entwicklung und städtebaulicher Qualität durch die Ansiedlungserfolge in der Marina Rünthe und die Neuansiedlung der Firma Steilmann im Gewerbepark Rünthe.

Unsere Ziele …

  • Ausweisung neuer Gewerbeflächen für kleine und mittlere Betriebe.
  • Stärkung des Chemiestandortes durch eine 35 Hektar große Erweiterungsfläche der Bayer Healthcare.
  • Fortsetzung des Ansiedlungserfolges im Logistikpark A2 durch erfolgreiche Vermarktung des zweiten Bauabschnittes.
  • Weitere Kombinationen von gewerblicher Entwicklung und städtebaulicher Qualität durch Chancen für den
  • Dienstleistungsbereich.
  • Förderung des Interesses an Existenzgründungen durch Kooperation mit dem Startcenter NRW.

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3. Zentrenentwicklung , Einzelhandel und Nahversorgung

Festigung der positiven Entwicklung

Für den Einzelhandel bedeutet der demographische Wandel große Herausforderungen. Bestände müssen gestärkt, Leerstände reduziert und moderne Nahversorgungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Wir haben erreicht …

  • Ausrichtung der Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben an den Vorgaben des gesamtstädtischen Einzelhandelskonzeptes.
  • Stärkung der westlichen Innenstadt und Beseitigung städtebaulicher Missstände durch Begleitung und Unterstützung des Investors „CharterHaus“ bei der Umsetzung des Projektes „BergGalerie“.
  • Festigung der guten wohnortnahen Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs durch Neuansiedlungen zum Beispiel des Penny-Marktes in Oberaden und des Netto-Marktes in Rünthe.
  • Behutsame Neuordnung der Gewerbestruktur für den Einzelhandelsstandort Am Römerlager.
  • Erstellung eines Online-Immobilienportals für Einzelhandelsflächen, um Nachfolgenutzungen zu erleichtern und der Leerstandsproblematik im Stadtgebiet zu begegnen.

Unsere Ziele …

  • Neues Leben in die Innenstadt bringen durch Ansiedlung neuer, attraktiver Geschäfte und Gastronomiebetriebe.
  • Weitere Unterstützung der Firma „CharterHaus“ bei der Umwandlung der „Turmarkaden“ in die „BergGalerie“.
  • Unterstützung der Sparkasse bei der Errichtung einer barrierefreien, kundenorientierten Hauptstelle am Busbahnhof.
  • Festigung der positiven Entwicklung der Nahversorgungssituation durch Neuansiedlung, Erweiterung, Umstrukturierung und Modernisierung von Lebensmittelmärkten.
  • Unterstützung von Investoren beim Ausbau der Nahversorgung im westlichen Oberaden.
  • Planerische Steuerung des Einzelhandelsstandorts Am Römerlager, um Fehlentwicklungen zu verhindern und den Standort städtebaulich aufzuwerten.
  • Sicherheit für Pächter und Eigentümer und ihre Unternehmen und Investitionen.
  • Grundlegende planerische Gedanken zum Einzelhandelsstandort am Nordberg unter Berücksichtigung der veränderten Strukturen.

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4. Wohnungsmarkt

Nachhaltige Angebote für alle Generationen

Die Gesellschaft verändert sich und so auch die Ansprüche an den Wohnraum. Barrierefreies und seniorengerechtes Wohnen, Angebote für Familien und die Anforderungen veränderter Haushaltsgrößen müssen in Einklang gebracht werden.

Wir haben erreicht …

  • Förderung der Entwicklung einer „Stadt der kurzen Wege“.
  • Bedarfsgerechte Reduzierung der Wohnflächenreserven im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans.
  • Entwicklung kleinerer Wohngebiete und behutsame Zusammenlegung vorhandener Wohnbauflächen, beispielsweise am Schwarzen Weg.
  • Steigerung der Wohnqualität und dadurch der Zuzüge in unsere Stadt.

Unsere Ziele …

  • Mit der Stadtentwicklung auf den demografischen Wandel reagieren.
  • Wohnungsangebote für alle Bevölkerungsgruppen und Generationen schaffen.
  • Besondere Wohnformen schaffen, die Alleinstellungsmerkmale und eine hohe städtebauliche Qualität bieten, zum Beispiel in der Wasserstadt Aden.
  • Weiten Teilen der Bevölkerung trotz hoher Qualitätsansprüche die Bildung von Wohneigentum ermöglichen.
  • Den Abbruch nicht mehr marktgerechter Wohngebäude fördern, etwa beim Wohnturm.
  • Mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelte Ziele der behutsamen Nachverdichtung in Bereichen wie dem Oberdorf, am Maiweg oder westlich der Jahnstraße umsetzen.
  • Schaffung einer kompakten und barrierefreien Stadt, in der alle Einrichtungen gut erreichbar sind.

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5. Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Erhalt und Anpassung der örtlichen Strukturen

Professionelle haupt- und ehrenamtliche Dienste sind als Fundament wichtig. Doch eine Stadt bleibt nur sicher, wenn auch die nachbarschaftliche Gemeinschaft erhalten bleibt und gestärkt wird. Dies zeigen sowohl verhinderte Einbrüche als auch früh gemeldete Feuer.

Wir haben erreicht …

  • Anerkennung unserer rein freiwilligen Feuerwehr durch die Aufsichtsbehörde und Vergabe erster Aufträge für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Rünthe.
  • Gute Arbeit von Polizei und Ordnungsdienst: Kreisweit sank 2013 die Zahl der Straftaten und gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote.
  • Gut aufgestelltes THW für besondere Einsätze.

Unsere Ziele …

  • Sicherstellung der guten Ausstattung unserer Feuerwehr trotz knapper Kassen.
  • Langfristige Sicherung der freiwilligen Feuerwehr durch Investitionen in Immobilien und Ausstattung der Standorte und Löschgruppen.
  • Intensiver Einsatz für den Erhalt der örtlichen Polizeiwache.
  • Stärkung von ehrenamtlich Aktiven in den Stadtteilen, die sich für ihre Umgebung einsetzen.

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6. Verkehrswege und ÖPNV

Zukunftsfähige Mobilität

Durch Ausbau der Fahrradwege und des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie Lärmschutzmaßnahmen an Bahnstrecken und der Autobahn wird die Wohn- und Tourismusqualität Bergkamens weiter gesteigert.

Wir haben erreicht …

  • Bergkamen hat das Siegel „Fahrradfreundliche Stadt“ erhalten!
  • Verbesserung des ÖPNV durch den neuen „Nahverkehrsplan Kreis“, insbesondere deutlich bessere Anbindung des Stadtteils Overberge.
  • Bau einer Radstation am Busbahnhof.
  • Stärkung des Bewusstseins für die Notwendigkeit von Lärmschutzmaßnahmen durch Unterstützung der SPD-Resolution zum Bahnlärm auf Bundes- und Landesebene.
  • Verbesserung des Lärmschutzes im südlichen Overberge im Zuge des Ausbaus des Kamener Kreuzes.

Unsere Ziele …

  • Weitere Umsetzung des Radverkehrskonzeptes und Verbesserung des Wegenetzes.
  • Bessere Anbindung des Ortsteils Heil und des Naturfreibades durch einen Bürgerradweg an der Jahnstraße.
  • Anbindung Bergkamens an den „Radschnellweg Ruhr“, Beteiligung an den entsprechenden regionalen Arbeitskreisen.
  • Weitere Verbesserungen im ÖPNV-Netz, insbesondere bessere (Nacht-)Anbindung des Stadtteils Oberaden.
  • Gemeinsame Bundestagspetition mit der SPD Lünen in Sachen Bahnlärm.
  • Appelle an Deutsche Bahn AG und Straßen.NRW zur Einführung lärmreduzierender Maßnahmen sowohl an der Hamm-Osterfelder-Bahnstrecke wie auch beim Ausbau der A 1.
  • Rechtliche Absicherung der Beseitigung der Bahnübergänge Jahnstraße und Rotherbachstraße sowie (nach Realisierung der Wasserstadt Aden) Lünener Straße.

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7. Energieversorgung und Klimaschutz

Bewusstsein für Nachhaltigkeit

Die SPD bekennt sich zur Energiewende! Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans ist angeregt worden, das Thema regenerative Energien und nachhaltige Energieversorgung stärker in das Blickfeld zu rücken.

Wir haben erreicht …

  • Einführung des Energieberichtes der Stadt Bergkamen.
  • Online-Informationen zum Solarpotenzial der Dächer unserer Stadt.
  • Reduzierung des Energiebedarfs und damit auch CO2-Ausstoßes öffentlicher Gebäude.
  • Gutachten zur Nutzung von Windenergie in Bergkamen.

Unsere Ziele …

  • Nutzung der Chancen regenerativer Energien bei gleichzeitigem Schutz des Siedlungs- und Landschaftsraumes.
  • Fortschreibung des Gutachtens zur Windenergienutzung und Verwendung der Ergebnisse in den planungsrechtlichen Verfahren.
  • Klimaschutz soll bei künftigen Bebauungsplänen noch stärker in den Fokus rücken.
  • Ermöglichung auch unkonventioneller nachhaltiger Energieversorgung, etwa durch die Nutzung kostengünstiger und zeitgemäßer Heizenergie aus ca. 35 °C warmem Grubenwasser in der Wasserstadt Aden.

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8. Finanzen und Beteiligungen

Öffentliche Finanzen bilden das Rückgrat für die Aufgabenerfüllung einer Kommune, sie gehören damit zum Kernbestand kommunaler Selbstverwaltung. Eine generationengerechte Haushaltswirtschaft bleibt, wie seit 1966 durch sozialdemokratische Mehrheiten im Rat der Stadt Bergkamen verfolgt, auch in Zukunft unser Ziel und stärkt auf Dauer unsere Handlungsfähigkeit für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Richtungweisend für die SPD-Fraktion ist, dass jede Generation nur die Ressourcen verbrauchen darf, die sie selbst erwirtschaftet hat oder anders ausgedrückt: Wir dürfen nicht mehr ausgeben als wir einnehmen!

2016 erwarten wir nach der vom Rat im Dezember 2013 beschlossenen Finanzplanung nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt, sondern bereits einen Haushaltsüberschuss und damit das wichtigste finanzpolitische Ziel der Generationengerechtigkeit und gleichzeitig auch die wichtigste Zielmarke unserer Haushaltspolitik.

Dabei aber ausschließlich an Schuldenabbau, Sparen und Bildung von Rücklagen zu denken, halten wir für den falschen Ansatz. Wenn dauerhaft weniger investiert wird als notwendig ist, führt das mittel- und langfristig zu einem erheblichen Vermögensverzehr. Dies könnte die Basis der kommunalen Leistungsfähigkeit und die Attraktivität unserer Stadt grundlegend gefährden!

Wir werden daher auch in Zukunft intelligent sparen und intelligent investieren in Energieeffizienz, Bildungseinrichtungen und Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes. Außerdem werden wir alles tun, um neue und zusätzliche Arbeitsplätze in unserer Stadt durch die Neuansiedlung von Unternehmen zu ermöglichen.

Nachhaltige Finanzpolitik und nachhaltige Stadtentwicklung sehen wir nicht getrennt. Das eine bedingt das andere.

Voraussetzung für den Erfolg unserer Anstrengungen ist aber, dass unsere ohnehin knappen finanziellen Spielräume nicht noch weiter durch bundes- oder landespolitische Entscheidungen eingeschränkt werden. Im Gegenteil fordern wird Bund und Land auf, sich deutlich mehr als bisher für die finanzielle Gesundung der Kommunen zu engagieren. Städte und Kommunen können diesen zwingend notwendigen Prozess der kommunalen Haushalte nicht alleine schultern!

Eine immer größere Bedeutung im Finanzgebilde der Stadt Bergkamen kommt den Eigenbetrieben und Beteiligungen zu.

a) Eigenbetriebe

Seit dem 1. Januar 1997 nimmt der Stadtbetrieb Entwässerung Bergkamen ( SEB ) als eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Bergkamen die rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Belange zur ordnungsgemäßen Abwasserbeseitigung in Bergkamen wahr. Jährlich werden rund fünf Millionen Euro in den Ausbau, die Instandhaltung und Erneuerung der Abwasseranlagen investiert. Das ist ein nachhaltiger Beitrag zum Umweltschutz, zum Schutz des Grundwassers und der Hygiene. Im gleichen Zuge werden regelmäßig – ohne zusätzliche finanzielle Belastung der Bürgerinnen und Bürger – auch die Straßen und die Gehwege nachhaltig saniert und teilweise sogar komplett erneuert.
Der EntsorgungsBetriebBergkamen ( EBB ) ist ein weiterer unverzichtbarer Baustein im Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge.
Die Stadt Bergkamen hatte sich bereits 2006 entschieden, den auslaufenden Entsorgungsvertrag mit einem Branchenriesen nicht zu verlängern. Statt sie den Mechanismen des freien Marktes zu überlassen, wurde die Müllentsorgung wieder selbst übernommen.
Landesweit bekannt wurde die Bergkamener Entscheidung nicht nur, weil diese in Zeiten des kommunalen Ausverkaufs gegen den Trend ging, sondern vor allem, weil sie eine echte Erfolgsgeschichte darstellt.

b) Beteiligungen

Die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bergkamen-Bönen ( GSW ) erfüllen die Aufgabe der Versorgung der Bevölkerung mit Strom, Gas, Fernwärme und neuerdings auch Wasser. In den Gremien der GSW haben wir dafür gesorgt, dass zwei eigene Windparks mit einem Investitionsvolumen von rund 19 Millionen Euro errichtet wurden und sich die GSW an Gesellschaften beteiligt hat, die Offshore-Windanlagen in der Nordsee errichten und betreiben.
Hiermit besetzen wir neue, zukunftsträchtige Geschäftsfelder und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.
Nur durch die positiven Geschäftsergebnisse ist es möglich, dass wir in Bergkamen noch immer ein Hallenbad, eine Eissporthalle sowie ein Frei- und Wellenbad anbieten können, denn die Erlöse aus den Eintrittsgeldern decken nur etwa ein Fünftel des Betriebsaufwandes.
Trotz des „Schulterns“ der Verluste aus den Freizeiteinrichtungen bleiben dennoch jährlich wesentliche finanzielle Mittel aus den Konzessionsabgaben für die Bereiche Strom, Gas und Wasser sowie zusätzliche Gewinnausschüttungen der Stadtwerke zur Finanzierung des städtischen Haushalts übrig. Damit ist die Beteiligung an den GSW zweifellos die mit Abstand wichtigste und ertragreichste!
Weiterhin zu nennen sind aber auch die Beteiligungen der Stadt Bergkamen an der Unnaer Kreisbau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS), an der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Unna (WFG) und der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU). Bei diesen Beteiligungen steht aber nicht der finanzielle Gewinn im Mittelpunkt des Interesses, sondern die von den Gesellschaften zu erfüllenden Aufgaben. So hat unter Federführung der UKBS der Neubau von zwölf barrierefreien Seniorenwohnungen an der Eichendorffstraße begonnen. Die WFG verfolgt das Ziel, die soziale und wirtschaftlich Struktur des Kreises Unna durch Förderung der Wirtschaft, insbesondere durch Industrie- und Gewerbeansiedlungen, Schaffung neuer Arbeitsplätze und Sanierung von Altlasten zu verbessern. So konnte der erste Bauabschnitt im Logistikpark A2 vermarktet und damit 180 Arbeitsplätze sowie 30 Ausbildungsplätze neu geschaffen werden. Die Vermarktung des zweiten Bauabschnittes ist bereits vorgesehen und es bestehen gute Chancen, dass sich zukunftsfähige Unternehmen ansiedeln.

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9. Eigenentwicklung der Stadt

Anpassung an den demografischen Wandel

Durch veränderte Altersstrukturen ändert sich auch der Bedarf an sozialen Einrichtungen. Insbesondere Schulen müssen schließen, die Gebäude und Flächen neu genutzt werden. Aber auch der Bürgerservice muss sich an die veränderten Anforderungen anpassen.

Wir haben erreicht …

  • Abbau von Überkapazitäten in den Schulen und zukunftsfähige Investition in die verbleibenden Standorte.
  • Verbesserung des Bürgerservice durch Umbau des Bürgerbüros und Ausweitung des städtischen Internet-Angebotes.

Unsere Ziele …

  • Neue Nutzung aufgegebener Schulstandorte, um einen Mehrwert auch für die Umgebung zu erzielen.
  • Vermarktung städtischer Flächen, um besondere Konzepte und Projekte zu realisieren, beispielsweise den Bau barrierefreier Wohnungen an der Eichendorffstraße oder die geplante Entwicklung des Standortes Marina Rünthe-Nord.
  • Einflussnahme auf die Nutzung des Begegnungszentrums Schacht III in Rünthe, um Beeinträchtigungen der Anwohner zu vermeiden.

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10. Schule

Voraussetzungen für einen modernen Unterricht

Die Ausstattungsinitiative an den Bergkamener Schulen war uns immer ein wichtiges Anliegen und soll es auch bleiben. Die Schulen müssen sowohl baulich wie auch in ihrer Ausstattung laufend den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler angepasst werden.

Wir haben erreicht …

  • Schaffung eines neuen Aufenthaltsraumes an der Mensa sowie einer neuen multifunktionalen Sportanlage am Städtischen Gymnasium.
  • Erhalt eines wohnortnahen Grundschulangebotes in fast allen Bergkamener Ortsteilen.

Unsere Ziele …

  • Anpassung der Schulgebäude auf die Erfordernisse des Ganztagsbetriebs.
  • Einrichtung eines eigenen Aufenthaltsbereichs für die Abteilung 5 bis 7 der Willy-Brandt-Gesamtschule.
  • Stärkung der Inklusion an den Bergkamener Schulen durch Einrichtung sonderpädagogischer Unterstützungsformen in allen Schulen.
  • Offene Haltung gegenüber neuen Schulformen wie der Sekundarschule.

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11. Volkshochschule

Lebenslanges Lernen

Die Volkshochschule soll Angebote für alle Bevölkerungsgruppen vorhalten. Sie soll befähigen, auf dem Arbeitsmarkt mitzuhalten, einen Berufs- oder Schulabschluss nachzuholen oder sich einfach den eigenen Interessen entsprechend weiterzubilden.

Wir haben erreicht …

  • Umsetzung unserer Forderung nach kostenfreien Lehrgängen für den Hauptschulabschluss und den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife).

Unsere Ziele …

  • Einrichtung unterstützender Maßnahmen, um noch mehr Jugendlichen die Chance zur Erlangung eines Schulabschlusses zu bieten.
  • Beschäftigung mit dem funktionalen Analphabetismus. Alphabetisierungskurse sollen für alle möglich sein.

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12. Sport

Wesentliches Element der Lebensqualität

Sport gehört zum täglichen Leben von Jung und Alt. Er erhält die Gesundheit und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Die Vereine und besonders deren Angebote für Kinder und Jugendliche müssen gefördert und unterstützt werden.

Wir haben erreicht …

  • Kostenlose Nutzung der kommunalen Sportstätten durch die Sportvereine trotz der angespannten Finanzlage.

Unsere Ziele …

  • Erhalt von wohnortnahen und bedarfsgerechten Sportstätten.
  • Erhalt der finanziellen Unterstützung der Sportjugend in den Vereinen.
  • Unterstützung der Vereine beim Bau von Tribünenüberdachungen, insbesondere für die Sportanlagen in Oberaden, Rünthe und Weddinghofen.

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13. Familie und Soziales

Qualität durch Unterstützung

Familie kommt heute in vielen Formen vor. Wir unterstützen alle Arten des Zusammenlebens und wollen die bestehenden Angebote an die verschiedensten Lebensrealitäten anpassen und bedarfsgerecht ausbauen.

Wir haben erreicht …

  • Ausweitung des Angebotes für Familien durch die flächendeckende Schaffung von Familienzentren.
  • Senkung der langfristigen Kosten durch mehr Personal in der vorbeugenden Familien- und Jugendarbeit.
  • Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern durch Kurse, Besuchsdienst, Zusammenarbeit mit Familienzentren und das Projekt „Familienpaten“.
  • Intensive Umsetzung des Landesprogramms „Kein Kind zurücklassen“.

Unsere Ziele …

  • Bessere Verzahnung der vielen bestehenden Angebote, um diese für Familien transparenter zu machen.
  • Eröffnung positiver Lebens- und Teilhabebedingung für alle Kinder und Jugendlichen unabhängig vom sozialen Status ihrer Familien.
  • Ansiedlung von Unternehmen mit qualifizierten Arbeitsplätzen, denn gute Löhne sind ein wichtiger Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit.
  • Fortsetzung der Erfolgsgeschichte des Familientreffs Bergkamen- Mitte trotz Kündigung der bisherigen Räumlichkeiten.

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14. Kinder und Jugend

Familienfreundliches Klima schaffen

Kinder sind unsere Zukunft. Getreu dieser unumstößlichen Wahrheit arbeitet die SPD in Bergkamen daran, mit ihren politischen Entscheidungen einen Beitrag dazu zu leisten, dass Kinder und Jugendliche mit ihren Familien in der Stadt gute Lebensbedingungen vorfinden.

Wir haben erreicht …

  • Schaffung eines flächendeckenden Angebotes an Spiel- und Bolzplätzen.
  • Stärkung von Musikschule und Jugendkunstschule als umfassende kulturelle und künstlerische Angebote für Kinder und Jugendliche.
  • Unterstützung von Jugendlichen bei der Freizeitgestaltung und in Problemlagen durch Jugendtreffs und Streetwork.
  • Bedarfsgerechter und qualitativ hochwerter Ausbau des Angebotes an Kindertagesstätten sowohl im U3- wie auch im Ü3-Bereich.

Unsere Ziele …

  • Anpassung der Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen an die Herausforderungen einer veränderten Arbeitswelt.
  • Kostenlose Betreuung in den Kindertagesstätten.
  • Vollständige Überarbeitung des Spielplatzes am Römerpark.
  • Bedarfsgerechte Erweiterung aller Spiel- und Bolzplätze.
  • Erhalt des flächendeckenden Angebotes in den Jugendtreffs. Unterstützung der erfolgreichen Arbeit der Vereine.

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15. Seniorinnen und Senioren

Anpassung der sozialen Infrastruktur

Der demografische Wandel fordert immer weitere Anpassungen an eine älter werdende Gesellschaft. Wir wollen dies durch die Vernetzung der Akteure und die Schaffung neuer Wohnformen unterstützen.

Wir hab erreicht …

  • Einrichtung des Seniorenbüros als zentrale Anlaufstelle für jegliche Seniorenarbeit.
  • Stärkung wichtiger Akteure der örtlichen Seniorenarbeit, etwa Seniorenhilfering, Netzwerk Demenz und örtliche Pflegeheime.

Unsere Ziele …

  • Bezahlbare Wohngelegenheiten für ältere Menschen, etwa durch den seniorengerechten Ausbau bestehender Wohnungen, neue Einrichtungen des betreuten Wohnens, Seniorenwohnanlagen oder neue, generationenübergreifende Wohnformen.
  • Vermarktung städtischer Flächen, um besondere Konzepte und Projekte zu realisieren, wie beispielsweise den Bau barrierefreier Wohnungen an der Eichendorffstraße.

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16. Integration

Gemeinsam in Bergkamen

Durch die Zuwanderung der vergangenen 50 Jahre ist Bergkamen zu einer Stadt der kulturellen Vielfalt geworden. Das verpflichtet alle Mitglieder der kommunalen Gemeinschaft zu einem gegenseitigen Umgang mit Respekt und Toleranz.

Wir haben erreicht …

  • Erarbeitung und Umsetzung eines Konzeptes zur Verbesserung der Bildung und Erziehung im Kinder- und Jugendbereich.
  • Schaffung eines Integrationsbüros zur konkreten Umsetzung der Maßnahmen beispielsweise durch Weiterbildung, Veranstaltungen oder die Kooperation mit Kindertagesstätten. Stärkung der Strukturen in den einzelnen Stadtteilen.

Unsere Ziele …

  • Unterstützung und bedarfsorientierter Ausbau der Angebote in den Stadtteilen.
  • Stärkung nationen- und ethnienübergreifender Angebote.
  • Stärkung aller demokratisch gesonnenen Initiativen gegenüber Entwicklungen, die unsere gesellschaftlichen Grundwerte in Frage stellen.

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17. Bürgerschaftliches Engagement

Gesellschaftlicher Mehrwert durch Beteiligung

Viele Projekte können nur durch die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in politische Prozesse verwirklicht werden. Ob Unterschriftenaktionen oder die Organisation von Weihnachtsmärkten und anderen Veranstaltungen – es gibt vielfältige Möglichkeiten zum Engagement.

Wir haben erreicht …

  • Weit über den vorgeschriebenen Rahmen hinausreichende Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in städtische Entwicklungsprozesse.
  • Deutlich transparentere Planungen und Entwicklungen sowie frühzeitige Verhinderung von Fehlern durch das Werkstattverfahren zum Flächennutzungsplan.
  • Unterstützung der Unterschriftenaktion gegen die Lärmbelästigung durch die Hamm-Osterfelder-Bahn.
  • Erzeugung eines Gemeinschaftsgefühls durch gemeinsames Handeln in Vereinen, beispielsweise „Wir in Weddinghofen“.

Unsere Ziele …

  • Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nachhaltige Projekte für unsere Stadt entwicklen.
  • Unterstützung von Bürgerengagement bei der Entwicklung von Stadt und Ortsteilen sowie der Gestaltung der Wohnquartiere.
  • Festhalten an Stadtteilwerkstattgesprächen, Online-Umfragen und weiteren bewährten Formen der Bürgerbeteiligung.

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18. Kultur

Vielfalt erhalten

Bergkamen verfügt über eine vielfältige kulturelle und künstlerische Szene, die insbesondere durch ehrenamtliche Helfer lebt. Wir danken hier ausdrücklich für jedes Engagement und werden dieses im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten weiterhin unterstützen.

Wir haben erreicht …

  • Stadtmuseum, Römerpark mit Holz-Erde-Mauer, Galerie Sohle Eins, Musikschule, Jugendkunstschule, Stadtbibliothek … zahlreiche Orte und Initiativen zeugen vom reichhaltigen kulturellen Bildungsangebot in unserer Stadt.
  • Prägung des Stadtbildes durch über 50 Kunstwerke im öffentlichen Raum, darunter verschiedene Lichtkunstwerke.

Unsere Ziele …

  • Aufwertung und engere Verbindung von Stadtmuseum und Römerpark.
  • Effektiver Einsatz von Fördermitteln. Archäologische Funde in Bergkamen sollen zukünftig ihren Platz im Stadtmuseum finden.
  • Entstehung eines Ortes für kulturelle Ereignisse und Veranstaltungen auf der Halde Großes Holz, beispielsweise durch Kulturfestivals in der geplanten Arena.
  • Erhalt der vielfältigen kulturellen Angebote und Anpassung dieser an die geänderte Nachfrage des Publikums.
  • Schaffung einer zentralen kulturellen Bildungseinrichtung, beispielsweise im bald frei werdenden Gebäude der Pestalozzischule.
  • Kulturelle Bildungsangebote für alle Teile der Bevölkerung, nicht bloß für „Besserverdienende“.

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19. Freizeiteinrichtungen und Naturerlebnisse

Verbesserung der touristischen Attraktivität

In Bergkamen konnten in den letzten Jahren viele Angebote geschaffen werden, die von der Bürgerschaft und auch durch Gäste von außerhalb gerne angenommen und besucht werden. An diese Erfolge wollen wir anknüpfen und Freizeit- und Tourismuseinrichtungen weiter ausbauen.

Wir haben erreicht …

  • Stetige Verbesserung der Freizeit- und Tourismusangebote in Bergkamen.
  • Weiterer Ausbau des beliebten Erlebnisraumes Kanalband/Bergehalde Großes Holz.
  • Ankauf von Flächen nördlich der Marina Rünthe zur weiteren touristischen Entwicklung des Kanalbandes.
  • Umsetzung des Radverkehrskonzeptes zur Verbesserung der Anbindungen und Steigerung der touristischen Attraktivität Bergkamens.

Unsere Ziele …

  • Etablierung der touristischen Achse entlang des Datteln-Hamm-Kanals.
  • Ausbau der Freizeitanlagen am Kanalband.
  • Entwicklung weiterer Attraktionen in Höhe der Marina Nord.
  • Einrichtung neuer Übernachtungsangebote, beispielsweise Camping an der Kanalnordseite.
  • Verbindung der beiden Kanalseiten durch eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer.
  • Umsetzung von Veranstaltungsebene und Seifenkistenrennbahn auf der Bergehalde Großes Holz.
  • Verbesserung der touristischen Fahrradrouten um Bergkamen.
  • Infrastrukturausbau für den Römerpark zur Steigerung des Tages- und Übernachtungstourismus.
  • Erweiterung der Darstellung des Themas Bergbau im Stadtmuseum.

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